Mein bis jetzt größtes und lehrreichstes Projekt aus dem Jahr 2021.
Alles begann mit einem alten Kiefernkasten – eigentlich schon aussortiert, doch mit genug Charakter für ein zweites Leben. Aus der Idee des Upcyclings wurde ein Projekt, das weit über die gewohnte Werkstattarbeit hinausführte.
Möbelbau und Massivholz waren bis dahin Neuland, ebenso wie die Vertiefung im WIG-Schweißen. Schnell zeigte sich: Stahl bewegt sich beim Schweißen. Schweißverzug wurde zur größten Herausforderung – nur mit Flammrichten ließ sich das Material wieder in Form bringen.
Erschwerend kam hinzu: kein Schweißtisch, keine ebene Fläche, um alles sauber auszurichten. Genau das machte erfinderisch – improvisieren, mit dem arbeiten, was da war, und trotzdem ein sauberes Ergebnis anstreben.
Am Ende blieb die Erkenntnis, wie viel Geduld, Fingerspitzengefühl und Kreativität es braucht, wenn zwei völlig unterschiedliche Materialien – Holz und Stahl – zueinanderfinden sollen. Genau das macht dieses Projekt bis heute zu einem der wichtigsten Lernschritte.